Termine nach Vereinbarung

Fortlaufende Seminare

März bis September jeden Montag 18-19:30 Uhr


Alle Dojozeiten haben einen Bezug zum Element Erde und damit zur Bauchspeicheldrüse. Die damit verbundene emotionale Kraft ist unsere Fähigkeit zu klarem, rationalem Denken, sowie, ganz profan, die Kraft morgens ohne Knurren und Murren aufzustehen und unser Qi zum Gehirn zu bringen. Grübeln, benebelt sein und Schweregefühle sind Anzeichen für eine schwache Mitte.

Eine schwache Mitte bewirkt langfristig die Ansammlung von Schleim und Feuchtigkeit im Körper. Beide sind wie Sand im Getriebe: alles geht schwerer, etwas reibt und blockiert. Gerade nach der reichen Weihnachtszeit mit leckerem Gebäck und vielleicht üppigeren Malzeiten, hat der Körper ein Verlangen nach Entschlackung. Die Dojozeit zwischen Winter und Frühling vom 27. Januar bis zum 15. Februar ist der früheste Zeitpunkt dafür. Da es aber in den meistens noch recht kalt ist, eignen sich an dieser Stelle noch keine Saftkuren.

Mein Lieblingsrezept in dieser Zeit ist Hirse mit Äpfeln und Anissamen. Am Morgen vor dem Duschen, die Hirse kurz heiß abspülen und mit Wasser, Anissamen und geschnittenen Äpfeln bei kleiner Flamme 15-20 Minuten ziehen lassen. Wenn sie angezogen sind, ist das Frühstück schon fertig. Zum Servieren gebe noch gerne etwas Tahin, Rosinen, sowie einen Schuss Reismilch dazu.

Das Tolle an diesem Rezept ist, dass es so einfach und schnell zuzubereiten ist. Hirse ist ein basisches Getreide und wirkt trocknend auf den Körper. Wenn Sie das Gefühl haben nicht satt zu werden, dann achten Sie auf genug Fett in dem warmen Müsli: Tahin, Butter, Olivenöl und Nüsse sind mögliche Variationen. Ich esse so reichlich von diesem Müsli, dass ich bis zum Mittag nichts mehr brauche. An manchen Tagen möchte ich noch einen salzigen Abschluss: dazu nehme ich Roggenknäckebrot mit Gomasio (Pulver aus geröstetem und gesalzenem Sesam) oder Ziegenkäse.